Die besten CBD-Gummibären

Was uns die Lebensmittelindustrie dieses mal auftischt, mag für vor allem für die etwas älteren Semester an Kuriosität kaum noch zu überbieten sein. In den USA und in der Schweiz bereits ein großer Erfolg, bahnen sich CBD-Gummibären ihren Weg nun auch nach Deutschland.

Cannabis, Hanf oder Marihuana lassen viele Menschen aufhorchen. Der vor allem ältere Teil der Bevölkerung setzt Marihuana mit Sucht, Milieu und Kriminalität gleich. Es ist weniger bekannt, dass Marihuana auch nicht berauschende Bestandteile birgt, die nachweislich medizinische Heilwirkungen mit sich bringen. Daher gilt selbst in Deutschland: Während der berauschende Anteil der Pflanze verboten ist, so können andere Bestandteile, wie Cannabidiol (CBD) legal erworben werden.

Kein Wunder also, dass der CBD-Markt in Deutschland stark am Wachsen ist. Der angebliche Effekt der Gummibärchen klingt vielversprechend. Ob die Cannabis-Gummibären nur ein kurzweiliger Trend sind, oder ob sie wirklich einen therapeutischen Wert aufweisen, wird im folgenden Test geklärt.

Was genau ist CBD?

Bevor wir uns den CBD-Gummibären widmen, muss erstmal geklärt werden, worum es sich bei Cannabidiol eigentlich handelt und wofür es überwiegend genutzt wird. CBD ist die Kurzbezeichnung für Cannabidiol – eines  Wirkstoffes der Cannabispflanze

Dieser soll laut einschlägigen Studien bei einigen Krankheitsbildern ein vielversprechendes Mittel sein. CBD ist rein pflanzlich und wurde aufgrund ihrer heilenden Wirkung bereits vor Jahrtausenden von anderen Kulturen genutzt. Das Cannabinoid wirkt unter anderem entspannend, schmerzlindernd,  entzündungshemmend und kann sich positiv auf die Psyche auswirken. Deshalb können auch folgende Konditionentherapiert werden:

  • Psychische Belastungen,
  • Angst- und Verhaltensstörungen,
  • Schlafstörungen und
  • Depressionen
Im Gegensatz zum berauschenden THC (Tetrahydrocannabinol) hat CBD keine psychoaktive Wirkung. Weder macht es abhängig, noch versetzt es die Konsumenten in einen Rauschzustand. Laut WHO gilt der Wirkstoff als sicher, da keine gesundheitsschädigenden Zustände hervorgerufen werden.

In Deutschland gilt, dass ein THC-Anteil von 0,2% gesetzlich nicht überschritten werden darf.

  • CBD beeinflusst zudem das Endocannabinoid System, durch das viele Körperprozesse reguliert werden.
  • CBD wirkt sich auf die Nervenrezeptoren aus und kann auch auf die Botenstoffe Einfluss nehmen.
  • In Laborversuchen mit Mäusen konnte CBD zum Beispiel den Anandamidspiegel erhöhen. Dies kann vor allem bei Menschen mit Depressionen von Vorteil sein.

Auch in Deutschland werden CBD-Produkte immer beliebter. Die hohe Nachfrage sind auf die vielfältigen Anwendungsbereiche zurückzuführen. Viele Menschen konsumieren CBD als Ergänzung zu einer ärztlichen Therapie.

Wie wirken CBD-Gummibärchen

Die Wirkung von CBD-Gummibärchen unterscheidet sich prinzipiell nicht von der Wirkung von anderen CBD-Produkten, wie zum Beispiel CBD-Öl. Da die Einnahme der Gummibären aber oral erfolgt, ist der  Wirkungseintritt langsamer als bei Ölen Der Stoff wird erst im Magen zersetzt, um anschließend in den Körper zu gelangen. Die Zeitspanne bis zur Wirkungsdauer kann daher nach Verzehr und Genuss der Produkte ca. 20 bis 30 Minuten dauern.

CBD-Gummibären können laut Herstellern bei einer Vielzahl von Beschwerden Abhilfe verschaffen. Um hier nur einige zu nennen:

  • Menstruationsbeschwerden
  • Migräne
  • Entzündungen
  • Übergewicht
  • Brechreiz
  • Übelkeit
  • Darmprobleme
  • Angst
  • Verspannungen
  • Krämpfe
  • Schlafstörungen
  • Allergien
  • Hautkrankheiten
  • Durchblutungsstörungen
  • Pilzinfektionen

Zuletzt sei gesagt, dass CBD nur einen sehr geringen Anteil an der berauschenden Substanz THC enthält. Dieser Anteil in Cannabidiol ist so gering, dass sich Konsumenten keinerlei Sorgen über etwaige psychoaktive Auswirkungen auf den Körper machen müssen. Anders als beim Konsum von Marihuana, werden CBD-Konsumenten nicht high und haben auch sonst keine psychoaktiven Wahrnehmungsstörungen und Begleiterscheinungen zu befürchten.

Wie sollte man CBD-Gummibärchen einnehmen

Vorab sei gesagt, dass die individuelle Dosierung von CBD-Süßwaren auf den Einzelfall abgestimmt werden sollte. Bei Unsicherheit empfiehlt es sich, einen Arzt zurate zu ziehen. Generell lässt sich jedoch sagen, dass eine  regelmäßige und langfristige Einnahme  ratsam ist, da sich die positiven Effekte oftmals erst nach einem gewissen Zeitraum bemerkbar machen.

Wie bereits erwähnt, werden CBD-Gummibärchen oral eingenommen. Aufgrund der Tatsache, dass CBD in Verbindung mit Fettstoffen besser wirkt, empfiehlt sich der Verzehr nach einer Mahlzeit. Es gibt zwar keinen speziell empfohlenen Zeitraum zur Einnahme, aber es macht dennoch Sinn, eine gewisse Routine beim Verzehr einzuführen:

  • Für Schmerzpatienten wäre es ratsam, die Gummibären immer dann zu konsumieren, wenn Schmerzen oder andere Beschwerden eintreten.
  • Für Menschen mit Schlafproblem empfiehlt sich der Verzehr vor dem Schlafengehen.
  • Für Verbraucher, die CBD aus Gesundheitszwecken einnehmen, ist es ratsam, feste Zeitpläne zum Verzehr zu wählen – zum Beispiel am Abend oder morgens.

Wie hoch sollte man CBD-Gummibärchen dosieren

Bei Ersteinnahme sollte die Dosierung möglichst gering gehalten werden, um eventuelle Nebenwirkungen zu minimieren. Erst nach einer gewissen Zeit sollte die Dosis bei Bedarf erhöht werden. Wie bei jedem anderen Produkt auch, sollte jeder Konsument auf sein Bauchgefühl hören, um zu entscheiden, welche Mengen an CBD angebracht sind.

Manche Hersteller kennzeichnen die Verpackung mit einer Dosierempfehlung von zum Beispiel  3 Gummibärchen pro Tag Dies ist jedoch stark abhängig von der CBD-Konzentration: Bei einigen Personen reichen schon kleine Mengen aus, wohingegen andere eine höhere Dosis brauchen, um positive Effekte zu erzielen.

In einer CBD-Studie, an der 60 autistische Kinder teilgenommen haben, lag die maximale Tagesdosis bei 10mg je kg. Als Ergebnis litten 61% der Kinder unter weniger Verhaltensausbrüchen. Des Weiteren verbesserte sich die Kommunikation bei 47% der Kinder. Zudem verringerten sich die Angststörungen.

Risiken und Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen von CBD fallen wesentlich milder aus als die von anderen Medikamenten und Substanzen, die chemisch hergestellt wurden. Zudem unterscheidet sich CBD auch stark vom berauschenden THC, dass in Einzelfällen auch zu Angstzuständen führen kann. Milde Nebenwirkungen des Wirkstoffs können mitunter:

  • Müdigkeit,
  • Übelkeit,
  • Lethargie, sowie
  • einen trockenen Mund beinhalten.

Bei obengenannter Studie kam es bei 60 autistischen Kindern in 14% der Fälle zu Schlafstörungen, bei 9% zu Reizbarkeit und bei weiteren 9% zu Appetitlosigkeit.

Obwohl CBD immer gefragter wird, sind neben den eben aufgezählten milden Nebenwirkungen bislang  keine größeren Beschwerden oder Gesundheitsrisiken  bekannt. Der Grund hierfür lässt sich einfach erklären: CBD ist ein rein natürlicher Wirkstoff, der nicht wie andere Medikamente chemisch hergestellt wird. Bereits aus diesem Grund lassen sich etwaige Unverträglichkeiten, starke Nebenwirkungen oder allergische Reaktionen ausschließen.

  • Die Einnahme von CBD-Gummibären kann somit als ungefährlich eingestuft werden und birgt keinerlei langfristige Gesundheitsrisiken. Selbst die WHO gibt an, dass bei CBD keine Missbrauchsgefahr besteht.

Da es sich bei CBD-Gummibären aber um eine Süßigkeit handelt, sollte diese nur in Maßen konsumiert werden.

Welche Arten von CBD-Gummibären gibt es?

Genau wie bei normalen Gummibären gibt es auch bei der CBD-Variante eine reichhaltige Auswahl: Von allen möglichen Formen und Farben, über verschiedene Geschmacksrichtungen, wie zum Beispiel Erdbeere, bis hin zu sauren Geschmacksvarianten ist wirklich alles vertreten. Hier gilt es, einfach mehrere Hersteller auszuprobieren, bis die Lieblingssorte gefunden wird. Bei solch einer großen Auswahl ist definitiv für jeden was dabei.

Wichtiger ist es jedoch, genau darauf zu achten, dass die passende CBD-Konzentration gewählt wird, sodass grade am Anfang nicht überdosiert wird.

Um den gesundheitlichen Aspekt hervorzuheben, bieten einige Hersteller auch zuckerfreie Gummibärchen an. Besonders gesundheitsbewusste Konsumenten können zudem auf CBD-Bärchen zurückgreifen, die eine noch größere Palette an gesundheitsfördernden Stoffen beinhalten, wie zum Beispiel Cannabinoide, Terpene und Vitamine. Da jedes Produkt ein wenig anders ist, empfiehlt es sich einen Blick auf die Inhaltsstoffe und Zutaten der jeweiligen Verpackung zu werfen.

Um die Spreu vom Weizen zu trennen, würde für eine besonders hohe Qualität sprechen, wenn die Gummibärchen neben CBD noch über andere Stoffe verfügen, die sich gegenseitig unterstützen, um die Wirkungskraft des CBDs zu erhöhen.

Wo kann man CBD-Gummibärchen kaufen?

  1. Da in Deutschland die Verbreitung noch relativ gering ist, empfiehlt es sich, CBD-Bären online zu bestellen. Online finden sich mehr Hersteller und Produkte zu besseren Konditionen. Es ist ratsam, entweder direkt bei der Online-Präsenz des Herstellers nachzuschauen oder große Handelsplattformen wie Amazon zu nutzen.
  2. Wer doch lieber ein echtes Shopping-Erlebnis bevorzugt, der ist am besten bei sogenannten Hanfshops aufgehoben. Hanfshops finden sich vor allem in Großstädten und bieten dem Hanfliebhaber alles, was es in Deutschland legal zu erwerben gibt.
  3. Daneben sind CBD-Produkte aber bereits im Sortiment von einigen Apotheken und Drogeriemärkten zu finden.
Vor dem Kauf gilt natürlich, Recherche über den Hersteller zu betreiben und sich Drittmeinungen einzuholen. So kann man sich durch Kundenrezensionen, Erfahrungen oder Testberichte einen ersten Eindruck über den Hersteller und dessen Produkte verschaffen. Jedoch ist beim Erwerb Vorsicht geboten. Vor allem online kann man hin und wieder auf schwarze Schafe stoßen – also Hersteller, die mehr versprechen, als sie halten können.

Dies gilt auch bei der  Preisgebung Als Nischenprodukt sind CBD-Gummibärchen natürlich teurer als normale Gummibären, aber dennoch sollte der Preis nicht unverhältnismäßig sein. Hierzu sollten mehrere Hersteller miteinander verglichen werden, um sich einen Eindruck über das Preisniveau zu verschaffen

Gibt es noch andere CBD-Süßigkeiten?

Neben den beliebten CBD-Gummibärchen hat sich bereits eine ganze Industrie aus CBD-Süßwaren entwickelt. Im Angebot sind vor allem:

  • Schokolade,
  • Lollipops,
  • Kaugummis und
  • Bonbons.

Gerade CBD-Süßwaren sind für Hersteller attraktiv, da hier eine breitere Masse an Leuten angesprochen werden kann. Der Markt der Cannabisliebhaber alleine ist eher ein kleiner Nischenmarkt. Somit stellen CBD angereicherte Süßwaren eine profitable Alternative zu den gewöhnlichen CBD-Produkten wie Salben, Tropfen oder Pillen dar, da die Süßwaren mit einer Zielgruppe von Cannabisliebhabern, gesundheitsbewussten Menschen und neugierigen Normalverbrauchern viele Marktteilnehmer unter einen Schirm bringen.

Eine große Anzahl an CBD-Süßigkeit ist genauso so konzipiert, dass das CBD die größte Wirkungsweise entfalten kann. So sind Bonbons bei vielen Konsumenten sehr beliebt, da sie über einen längeren Zeitraum gelutscht werden müssen, was zu einer verbesserten Wirkungsweise führt – das CBD wird somit über die Mundschleimhäute direkt in den Organismus geleitet.

CBD-Kaugummis setzen sich auch immer mehr durch. Meist sind diese zuckerfrei und haben einen Pfefferminzgeschmack. Einige Marken können geschmacklich nicht von den etablierten Markenkaugummis unterschieden werden. Dies liegt daran, dass CBD geschmacksneutral ist.

  • Genau wie CBD-Gummibären sind andere CBD angereicherte Süßwaren am besten online oder in Hanfshops zu erwerben. Daneben findet man sie aber auch in gut sortierten Apotheken, Drogerien oder Supermärkten.
Fazit: Egal, für welches CBD-Produkt man sich entscheidet, einen Versuch wert sind die heilsamen Produkte in jedem Fall!

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