Natürliche Pflege für unreine Haut

Gesichtspflege © juniart - Fotolia.com

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Nur wenige können sich über eine völlig makellose, reine Haut freuen, die niemals von Unreinheiten heimgesucht wird. Ob Pickel, Mitesser oder gar Akne, fast jeder hat auf die eine oder andere Art schon einmal mit den unschönen Irritationen zu kämpfen. Meist verschwinden sie zwar von ganz allein nach einiger Zeit, einige von ihnen sind jedoch besonders hartnäckig, sodass der Einsatz von allerlei Drogerieartikeln oder Mitteln aus der Apotheke nötig wird. Um die Ursachen unreiner Haut zu bekämpfen ist jedoch nicht immer nur die richtige Chemie entscheidend, auch Naturprodukte, Vorkehrungen oder Änderungen im Alltag sowie möglicherweise der Gang zum Arzt können langfristig helfen.

Nicht nur Teenager sind betroffen

Gerade in der Teenager-Zeit, wenn die Hormone außer Rand und Band geraten, neigen viele Jungen und Mädchen verstärkt zu unreiner Haut. Doch nicht nur junge Menschen sind betroffen, auch Erwachsene bleiben manchmal nicht von Akne oder anderen Hautkrankheiten verschont – gerade im Gesicht, auf der Brust oder dem Rücken blühen die Pickelchen dann, weiße Knoten bilden sich und entzünden sich mit unansehnlichem und meist auch schmerzhaftem Eitertropf. Grund für die Hautunreinheiten ist meist eine übermäßige Talgproduktion, wodurch die Poren verstopft werden. Anders als Mitesser und Pickel ist Akne jedoch oftmals nicht durch einfache Hausmittel oder etwa eine Creme aus der Drogerie zu bekämpfen, hier hilft meist nur der Besuch beim Dermatologen und ist bei schweren Fällen auch dringend anzuraten. Als hormonbedingte Erkrankung wird Akne unter anderem durch Testosteron gefördert, die Zunahme der Androgene sorgt dabei dafür, dass die Talgdrüsen mehr Hautfett produzieren, während die Ausführungskanäle der Drüsen jedoch verengt werden – es kommt zum Stau und die bekannten äußerlichen Hautirritationen entstehen.

Schonende Hausmittel gegen Pickel und Mitesser

Gegen normale kleine Pickel oder Mitesser lässt sich hingegen durchaus auch selbst etwas tun, beispielsweise mit einer Vielzahl von sanften Hausmitteln, die für Abhilfe sorgen.

  • Heilerde kann die Pickelbildung hemmen und saugt zudem Giftstoffe aus den betroffenen Hautpartien. Dafür werden einfach Umschläge mit Heilerde angefertigt und direkt auf die Pickel aufgetragen. Ebenfalls ähnlich sollen außerdem Teebeutel helfen, die beispielsweise mit Kamillenblüten angereichert sind – einfach auf die Haut legen oder diese sanft mit den Beuteln abtupfen.
  • Auch Aloe Vera wird immer wieder gern bei den unterschiedlichsten Hauterkrankungen genutzt. Vor allem reiner Aloe-Saft, der vor dem Schlafengehen leicht aufgetragen wird, soll bereits nach einer Woche deutliche Wirkung bei unreiner Haut zeigen. Verstärkt werden kann der Effekt, wenn gleichzeitig auch eine innere Anwendung erfolgt.

 

Lieber zum Naturprodukt statt klassischer Chemiekeule greifen

Damit die ohnehin gereizte und strapazierte Haut nicht auch noch von einer Creme zu sehr beansprucht wird, macht es Sinn, hierbei vornehmlich auf Naturkosmetik auszuweichen. Das hat den Vorteil, dass keinerlei Konservierungsstoffe, Parfüme oder Paraffine die Haut zusätzlich belasten. Lediglich der Wechsel von herkömmlicher zu Naturkosmetik ist mit etwas Vorsicht zu genießen, denn die Haut muss sich erst an die neuen Wirkstoffe gewöhnen und reagiert anfangs womöglich ein wenig widerspenstig. Gut macht sich für den Anfang ein mildes Gesichtswasser, denn eine tägliche Reinigung sollte bei unreiner Haut in jedem Fall auf dem Programm stehen. Ein ph-neutrales Waschgel ist dafür ideal geeignet und sollte am besten morgens und abends verwendet werden.

  • Tipp: übermäßiges Waschen zerstört den Säureschutzmantel der Haut und trocknet sie aus, es sollte daher wirklich bei einigen wenigen Malen pro Tag bleiben.

Für die richtige Pflege danach eignen sich hingegen Cremes, Gele und viele weitere Produkte, die bestenfalls antibakteriell, kühlend und beruhigend sein sollten. Hilfreich ist außerdem auch der Wirkstoff Zink, denn er reduziert die Talgdrüsen der Haut und vernichtet entzündungsfördernde Bakterien. Zusätzlich zu diesen täglichen Pflegeritualen eignen sich außerdem auch wöchentliche Kamillendampfbäder oder eine sanfte Gesichtsmaske mit Heilerde. Auch hier macht sich der Einsatz von Naturkosmetik bezahlt, beispielsweise durch einen namhaften Vertreiber wie bio-naturel.de.

Ernährung beachten

Nicht zu vergessen ist darüber hinaus die Ernährung, denn schließlich sind auch in vielen Nahrungsmitteln Farb- und Konservierungsstoffe enthalten und diese sollen ähnlich wie zu viele Süßigkeiten oder fettige Mahlzeiten die Entstehung von Pickeln und Mitessern fördern. Frische und naturbelassene Nahrungsmittel und ein Großteil an Salaten und Gemüse sind hingegen durchaus erwünscht. Hier kann sich über längere Zeit ein Ernährungsprotokoll anbieten, um Erfolge langfristig festzuhalten und ein individuelles Ernährungsprofil zu erstellen. Wenig förderlich ist außerdem die Aufnahme von Nikotin oder Alkohol, denn beides belastet den Hautstoffwechsel.

 

 

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