Was hilft gegen zu starkes Schwitzen?

Aus rein wissenschaftlicher Sicht ist es nicht nur normal, dass der Mensch schwitzt, es ist darüber hinaus auch bis zu einem gewissen Grad gesund. Das Schwitzen selbst ist dabei eine Reaktion des Körpers auf Hitze, die durch Bewegung oder äußere Einflüsse auf den Körper einwirkt. Schweiß ist so gesehen unser natürliches Kühlaggregat. Allerdings gibt es auch krankhafte Formen des Schwitzens, die für die Betroffenen in vielen Situationen äußerst störend, bisweilen sogar belastend sein können.

 

Warum schwitzen einige mehr als andere?

#115028561 Sweaty spot on the shirt because of the heat, worries and diffid © Victor Koldunov / Fotolia

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Sweaty spot on the shirt because of the heat, worries and diffid © Victor Koldunov / Fotolia

Der Organismus eines jeden Menschen funktioniert vollkommen unterschiedlich. Dafür sind viele Faktoren ausschlaggebend. Wer beispielsweise regelmäßig Sport treibt, der schwitzt von Haus aus mehr als jene, die sich seltener bewegen. Der Kreislauf ist somit trainierter und das körpereigene Kühlsystem arbeitet schneller und effizienter. Wer jedoch außerhalb von sportlichen Aktivitäten von starkem Schwitzen betroffen ist, der leidet zumeist unter hyperaktiven Schweißdrüsen, die in den meisten Fällen auch ohne dass der Körper beansprucht wird übermäßig viel Schweiß absondern. Während diese sogenannte Hyperhidrosis einerseits erblich bedingt sein kann, spielen in einem Großteil der Fälle andere Faktoren eine Rolle. So können Infektionen, eine falsche Ernährung aber auch Stress sowie eine Schilddrüsenüberfunktionen dafür verantwortlich sein.

Aus diesem Grund ist es zunächst ratsam, zumindest eine Zeit lang auf saure sowie scharfe Lebensmittel zu verzichten und das Rauchen aufzugeben. Nicht selten nimmt das Ausmaß der Hyperhidrosis in der Folge bereits deutlich ab. Tritt dieser Effekt nicht ein, sollte der Hausarzt oder fachkundige Spezialisten konsultiert werden. Wenn keine regulären Behandlungsmethoden Wirkung zeigen, können die Schweißdrüsen in entsprechenden Fachkliniken abgesaugt oder gar komplett entfernt werden.

 

Welche Hilfsmittel können das Schwitzen reduzieren?

Um erfolgreich gegen Hyperhidrosis anzukämpfen, sollten Betroffene zunächst einmal den exakten Gründen auf die Schliche kommen. Sollten die Schweißattacken aufgrund von mentalem Stress entstehen, so kann diesem mithilfe von mentalem Training vorgebeugt werden. Sofern die Probleme nicht auf fest verankerte psychische Erkrankungen zurückzuführen sind, können schön wenige Einheiten an Meditation oder autogenem Training den Schweißausbrüchen vorbeugen. Auch können beruhigend wirkende Teesorten wie Salbeitee dabei helfen, die innere Ruhe zu stärken und den Schweißausstoß zu verringern. Darüber hinaus kann es von Vorteil sein, den Körper anzuregen, Schweiß gezielt auszuscheiden. Hierfür eignen sich insbesondere sportliche Aktivitäten aber auch regelmäßige Saunabesuche.

In einigen Fällen liegt der Grund für starkes Schwitzen am Zigarettenkonsum der Patienten. Ausschlaggebend hierfür ist der Versuch des Körpers, Gifte wie Nikotin mithilfe der Schweißdrüsen auszuscheiden. In diesem Fall gibt es nur die Möglichkeit, den Zigarettenkonsum drastisch zu reduzieren oder gar komplett mit dem Rauchen aufzuhören.

Wer aufgrund einer Hyperhidrosis vermehrt auf Deos oder Salze zurückgreift, die die Schweißdrüsen verengen sollen, der sollte beim Einkauf einen genauen Blick auf die Inhaltsstoffe werfen. Viele Produkte enthalten Aluminium, welches von vielen Wissenschaftlern mittlerweile als kritisch angesehen wird, da es im Verdacht steht, verschiedene Erkrankungen wie Brustkrebs oder Alzheimer zu fördern.

 

 

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