L´Oréal Paris PRÉFÉRENCE WILD OMBRÉS

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Testbericht zum L'Oréal Paris Produkt


===Vorwort===
Wer mir dem Begriff “’Ombre“‘ nichts anfangen kann, der muss sich nicht schämen – mir ging es, bis ich das Testpaket erhielt – genauso. Tatsächlich handelt es sich aber wohl um einen Trend, den viele Stars vorleben, indem sie ihre Blondierung – oder jeglich anderen, helleren Haarton – heraus(ge)wachsen (aussehen) lassen. Letztendlich kann man es auch als Trend für Sparsame verstehen, denn schließlich müssen Künstliche Blondinen nun nicht mehr alle paar Wochen zum Friseur ihren Ansatz nachfärben lassen. L’Oreal hat mit der “’PRÉFÉRENCE Serie WILD OMBRÉS“‘ den bezahlbaren Look auch „nach Hause“ gebracht bzw. für Frauen, die entweder experimentierfreudig, Haarfärbe-technisch begabt sind oder einfach nur doppelt und dreifach so viel Kohle ausgeben wollen, weil sie später doch zum Friseur rennen. Mit “’7,45€“‘ ist der Self-Made-Ombre Look allerdings ein Schnapper und somit sehr verlockend für viele Frauen.

Wie dem auch sei – ich durfte die PRÉFÉRENCE WILD OMBRÉS N°2 – für dunkelblondes bis mittelbraunes Haar. Es ist aber auch in zwei weiteren Farben – für wesentlich dunkleres und eben helleres Haar – erhältlich.

===Im Test===
“’Meine Haare“‘ sind von Naturaus dunkelblond, so sagte das zumindest mal eine Friseurin zu mir – auch wenn ich da ganz anderer Meinung bin, weil ich sie bislang immer als dunkler aufgefasst habe. Im Sommer aber haben sie tatsächlich einen blonden Touch, um nicht zu sagen, sie glänzen gold- und kupferfarben. Letztendlich sind meine Haare aber schon seit Jahren nicht mehr gefärbt, gebleicht oder sonst was – na gut geschnitten schon, aber das wars auch schon – worden.

_Et jeht los, Mädels!_
“’Die Anwendung“‘ gestaltet sich, dank beiliegender Anleitung, kinderleicht. Ein paar Komponente zusammengefügt (Aufhell-Puder und Creme mit der Emulsion), Handschuhe zuvor nicht vergessen anzuziehen, dann die Flasche geschüttelt (und nicht gerührt) und etappenweise die Blondiecreme auf das beiliegende Profibürstchen. – Ja, das Profibürstchen. Das ist tatsächlich so ne Sache. Für glatte Haare bestimmt super genial, für leicht gewellte oder naturkrause wohl eher kaum. Die Zacken sind teilweise zwar flexibel und die Abstände zueinander groß, aber bei naturkrausem und lockigem Haar bleiben jedoch einige in der Bürste zurück. Ich empfehle daher die Haare vorsichtig zu glätten und ne Stunde später oder so dann mit der Blondierung anzufangen. Ich hab es ohne Glättung getan und knapp 15 Min. lang meine Haare versucht einigermaßen glatt zu kämmen, was letztendlich dann auch funktioniert hat, aber eben nicht optimal war.

Das Bürstchen mit der Blondiercreme gleitet aber relativ problemlos durch die Haare. Wie viel Creme ihr drauf macht oder sollt, steht leider nirgendwo geschrieben. Ich habe zwischen jede Zackenbahn eine ausreichende Menge gegeben und beim Einbürsten einfach gemerkt, ob das jetzt nicht doch zu wenig war. – Einfach erstmal weniger, erhöhen oder öfters einkämmen kann man immer noch. Mir ist aufgefallen, dass aufgrund der Zacken oder meiner Einkämm-Technik mehr Farbe im unteren Bereich gelandet ist, als da wo ich das Bürstchen zunächst angesetzt habe. Das ist wohl auch so gedacht, damit der Übergang relativ natürlich und weich – eben nicht wie bei einem raus gewachsenem Ansatz balkenartig wirkt.

Die Einwirkzeit der Creme beträgt zwischen 25 und 45 Minuten. Da ich ehrlich gesagt ein Schisser bin, was Blondierungen angeht, habe ich mich nach 30 Min. entschieden meine Haare auszuspülen und schon fast einen halben Herzinfarkt bekommen, als ich die kupferfarbenen, nassen Strähnen sah. – Allerdings wirkte es wirklich nur beim Ausspülen so krass, denn das “’Ergebnis“‘ ist alles andere als deutlich sichtbar. Aber dazu gleich. Nach dem Ausspülen, was übrigens weiterhin mit den Handschuhen erfolgen soll, muss noch der Balsam angewandt werden. Die Flasche ist relativ groß und eine kleine Menge ist meiner Meinung nach ausreichend um die Haare zu waschen. Das Shampoo duftet – im Gegensatz zu der Blondiercreme (die stinkt in Verbindung mit dem eignen Haar) – wirklich sehr gut, schäumt super auf und lässt sich sehr leicht ausspülen. Ich habe noch gut 3/4 übrig und werde es für bei den kommenden Haarwäschen aufbrauchen.

_Das Ergebnis_
ist aufgrund meiner Technik oder eben weil ich die Einwirkzeit hätte locker um 5 Min. erhöhen können, sehr natürlich geworden. Gerade in dem Bereich „Ansatz“ zu „Ombre“ ist der Übergang sehr weich und natürlich, kaum wahrnehmbar. Die Spitzen und teilweise auch die Längen haben jedoch einen schönen karamelligen Ton erhalten, der allerdings nur im direkten Vergleich zum Ansatz deutlich wird. Einerseits finde ich so ein natürliches Ergebnis toll, weil L’Oreal eben auch verspricht, dass es aussieht, als sei man von der Sonne geküsst worden andererseits hätte ich mir aber schon ein deutlicheres Ergebnis gewünscht. So sieht man das ganze Ausmaß der gut 60 Min. andauernden Aktion nicht, was ich dann schon etwas schade finde. Hätte ich jetzt tatsächlich 8€ für das Produkt ausgegeben, hätte ich mich geärgert, zumal mein Ergebnis weit weg von dem ist, was auf dem Karton abgebildet ist. Lass ich zwar mal so dahin gestellt, ob ich es wirklich so krass haben wollte, aber zumindest hätte man einen deutlichen Unterschied erkennen müssen, auch wenn ich nicht meine Haarspitzen an den Ansatz zum direkten Vergleich halte.

Letztendlich ist also das Ergebnis deutlich natürlicher und wirkt eben nicht so gekünstelt, was die ein oder andere Dame freuen wird. Meiner Mutter wollte ich beispielsweise die Highlights setzen, da sie eher der Fan von sowas ist, sie hatte aber Angst, dass es hinterher wie auf dem Karton aussieht und sie fand es schon schrecklich mit herauswachsenden Strähnen rumlaufen zu müssen. Mein Ergebnis hingegen findet sie klasse, weil auch die Haare einen schönen Glanz bekommen und je nach Lichteinfall goldig oder karamellig-kupfrig wirken.

===Fazit===
Letztendlich muss natürlich jeder selber für sich entscheiden, ob er sich das zutraut oder nicht. Die Verpackung jedoch ist mit Warnhinweisen – und auch deutlichen – zur Blondierung gespickt, damit auch Laien nicht das Gefühl haben, dass ihnen nichts gesagt wurde; ebenso mit Allergiehinweisen und „Erste Hilfe Maßnahmen“ sollte irgendetwas ins Auge gehen – von der Farbe.

Ich persönlich find das Ergebnis ganz schön, aber eben nicht so wie der Ombre Look eigentlich sein soll. Mein Ergebnis ist vergleichbar mit jenem von Rachel Bilson (Foto 7/16 auf , was das herausstechen der Farbe angeht. Allerdings ist es wirklich empfehlenswert für Frauen, die sich nicht alleine an Blondiercreme trauen, weil sie denken, dass der Unterschied zu krass sein wird. Hier ist das definitiv nicht der Fall; und wer immer noch bedenken hat, muss ja nicht die oberste Haarschicht beschmieren, sondern kann diese abtrennen, hochstecken und eine tiefere/untere benutzen, damit die helleren Strähnen nur durchscheinen und je nach Wind zum Vorschein kommen.

Ich vergebe aufgrund meiner persönlichen Empfindung 3 von 5 Sternen. Der Geruch ist wirklich extrem unangenehm und verweilt leider auch nach dem Haarewaschen noch immer leicht im Haar – eine zweite Haarwäsche am Morgen danach ist daher empfehlenswert. Weiterhin ziehe ich einen Stern für das Bürstchen ab, was definitiv nicht für lockig oder dickem Haar geeignet ist. Das Ergebnis könnte deutlicher sein, was aber eventuell auch an meiner Einwirkzeit von 30 Min. gelegen hat – lasst euch also nicht beirren, wenn eure Haare schon hell werden, dass ihr das sofort ausspült.

Ein Plus gibts dennoch für das natürliche Ergebnis, was mir lieber ist als eine Wasserstoff-Blondine zu sein und die kinderleichte Anwendung, die jede Frau auch alleine schafft. Die Haare fühlen sich nach Anwendung des beiliegenden Balms auch sehr gut an; kein Gefühl von Brüchigkeit, Trockenheit oder sonstigen Erfahrungen aus vergangenen Blondierungs-Maßnahmen 😉 und glücklicherweise gibts keinen „Balkeneffekt“ wie bei anderen Highlight-Produkten, die man mit einem Kamm oder einem Pinsel aufträgt.


Fazit vom Produkttester

Es ist mit 3 von 5 Sternen immer noch empfehlenswert und das sag ich, obwohl ich persönlich nie wieder die Haare färben und schon gar nicht aufhellen wollte.


 

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Bewertung

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Zweckerfüllung


Gesamteindruck


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