Die besten Vitamine gegen Haarausfall

Nicht wenige Menschen leiden darunter, dass ihnen die Haare weit über das normale Maß ausfallen und sich das Haupthaar lichtet. Und das ist weit mehr als nur ein kosmetisches Problem, sondern kratzt bei so manchen auch ganz gewaltig am Ego. Schließlich verbindet ein jeder volles und kräftiges Haupthaar mit Jugend und Stärke. Sich lichtendes Haar zeigt also an, dass die Betroffenen sichtlich älter und somit auch schwächer werden.

Grundsätzlich kann Haarausfall verschiedene Ursachen haben. Sehr oft liegt der Grund für den Haarausfall aber schlicht und ergreifend daran, dass sich die Betroffenen falsch ernähren. So kann eine unausgewogene und einseitige Ernährung ebenfalls hinter dem Haarausfall stecken wie diverse Essstörungen – etwa eine Bulimie oder Magersucht. In diesem Fall steckt schlicht und ergreifend ein Vitaminmangel hinter dem Haarausfall. Diesem kann durch die Zufuhr der wichtigen Haarvitamine aber entgegen gesteuert werden.

Lässt sich Haarausfall erkennen?

Ob tatsächlich Haarausfall vorliegt, lässt sich übrigens auch mit bloßem Auge erkennen. Entscheidend dafür ist das entsprechende Verteilungsmuster:

[su_list icon=“icon: hand-o-right“ icon_color=“#000000″]

  • Zeigt sich beispielsweise bei Männern am Hinterkopf lichtes Haar oder haben sich Geheimratsecken gebildet, liegt die Ursache in aller Regel im Hormonhaushalt.
  • Diese Art des Haarausfalls zeigt sich bei Frauen dagegen, wenn sich das Haar entlang des Mittelscheitels lichtet, während sich das Haar an anderen Stellen des Kopfes noch voll und gesund zeigt.[/su_list]

Ein gewisses Maß an Haarausfall ist normal

Bis zu einem gewissen Grad ist der Haarausfall eine völlig normale Erscheinung. Jeder Mensch verliert [su_highlight background=“#ffd42a“]zwischen 80 und 100 Haaren pro Tag,[/su_highlight] die jedoch wieder nachwachsen. Und diese Verdünnung des Haares setzt bei allen Menschen schon ein, sobald sie das 25. Lebensjahr erreicht haben. Ein Haarausfall ist erst dann gegeben, wenn die Betroffenen jeden Tag mehr als 100 Haupthaare verlieren.

Dieser Haarausfall kann bei Männern schon zwischen dem 30. und dem 40. Lebensjahr einsetzen. Etwa 80 Prozent der Männer leiden dabei an erblich bedingtem Haarausfall. Dieser zeigt sich dadurch, dass sich am Hinterkopf kahle, runde Stellen oder die typischen Geheimratsecken bilden. Diesem können sie dadurch entgegen steuern, dass sie den Wirkstoff Finasterid dauerhaft einnehmen oder auf die äußerliche Anwendung von Melatonin oder Minoxidil setzen.

Frauen verlieren ihre Haare üblicherweise erst, sobald sie das 50. Lebensjahr erreicht haben. Jedoch sind sie davon emotional wesentlich stärker betroffen als Männer. Denn gesundes und gut gestyltes Haar ist für sie weitaus mehr ein Zeichen für Vitalität, Schönheit und Erfolg als für Männer.

[su_note note_color=“#fff466″]Von Haarausfall betroffen sind insgesamt 50 Prozent der Männer und 25 Prozent der Frauen. [/su_note]

Der genetisch bedingte Haarausfall

Am weitesten verbreitet ist dabei der genetisch-hormonell bedingte Haarausfall, worunter über 50 Prozent aller Männer und etwa 40 Prozent der Frauen, die ein mittleres Alter erreicht haben, betroffen sind. In diesem Fall wachsen einerseits die Haare langsamer, während das aktive Haarwachstum kürzer andauert.

Und genau diese verhängnisvolle Mischung führt zum Haarausfall. Im schlimmsten Fall ist sogar eine Glatze die Folge.

Weitere Ursachen für Haarausfall

  1. Änderungen im Hormonhaushalt zählen bei Frauen zu den häufigsten Gründen, warum die Haare Ausfallen. Beispielsweise, wenn sie ein Kind gebären, die Pille absetzen oder in die Wechseljahre kommen.
  2. Aber auch schwere Erkrankungen, etwa an Kopfhaut oder Leber sowie eine Infektion mit HIV oder starke Medikamente und Bestrahlungen, die in der Krebstherapie eingesetzt werden, können zu Haarausfall führen.
  3. Weitere Ursachen können Blutarmut, eine Störung im Hormonhaushalt oder einem Vitamin, Spurenelementen, Aminosäuren und Mineralstoffen führen.
  4. Aber auch bei einer Fehlernährung kann es zu Haarausfall kommen, weil dann die Haarwurzeln nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Vor allem ein Mangel an Eisen oder Zink kann dazu führen.
  5. Ein vorübergehender Haarausfall lässt sich aber möglicherweise auch auf eine Operation, eine strenge Diät, eine Entbindung oder ein Wechsel oder das Absetzen der Pille bewirken.
  6. Bei so manchem ist auch Stress für den Haarausfall verantwortlich, wobei hier der entsprechende Mechanismus noch unklar ist.
  7. Durch häufiges Waschen wird das Haar ausgetrocknet und bei langen Haaren, die oft geglättet oder gefönt werden, ist es möglich, dass diese abbrechen. Sowohl abgebrochene Haare als auch trockene Haare wirken oftmals wie Haarausfall.

[su_note note_color=“#FBEFF5″]

Tritt der Haarausfall plötzlich auf, sollten die Betroffenen vor allem im Auge haben, was sich in einem Zeitraum von acht Wochen vor dem Haarausfall ereignet hat.

Der Grund: In etwa so lange dauertes, bis die Haare von der Wachstums- in die Ruhephase übergehen. Leiden die Betroffenen beispielsweise unter hohem Fieber, kann dies durchaus dazu führen, dass sie zwei Monate danach plötzlich unter Haarausfall leiden.

Dauert der Haarausfall länger als über einen Zeitraum von drei Monaten an, sollten die Betroffenen ihren Hausarzt aufsuchen und sich gemeinsam mit diesem auf die Suche nach den Gründen machen.

[su_list icon=“icon: hand-o-right“ icon_color=“#000000″]

  • Bei der Untersuchung wird ein Blutbild gemacht, in welchem auch Eisenspiegel und Eisenspeicher geprüft werden. Denn vor allem Frauen leiden bei Eisenmangel unter dünnem Haar oder Haarausfall. Jedoch müssen erst die Werte bekannt sein, bevor entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
  • Darüber hinaus kontrolliert der Arzt auch die Schilddrüse. Denn sowohl Über- als auch Unterfunktionen können dazu führen, dass die Haare ausfallen. [/su_list]

[/su_note]

Mit der richtigen Ernährung Haarausfall vorbeugen

Der Grund dafür, dass die Haare ausfallen, liegt oft schlicht und ergreifend darin, dass sich die Betroffenen nicht ausgewogen ernähren. Denn absolut notwendig für ein gesundes Haarwachstum ist eine gute Versorgung mit den Vitaminen A, C und E sowie B-Vitaminen, mit Omega-3-Fettsäuren, mit Folsäure, mit Zink und mit Eisen. Aber auch weitere Spurenelemente, Mineralstoffe und Aminosäuren fördern ein gesundes Haarwachstum.

Werden all diese Bausteine richtig miteinander kombiniert, hilft das gegen den leidigen Haarausfall. Besteht hier ein Mangel, wird der [su_highlight background=“#ffd42a“]Haarwuchszyklus gestört.[/su_highlight]

  • Ein erster Schritt besteht darin, dass die Betroffenen auf Weißmehlprodukte und Parboiled-Reis verzichten und stattdessen zu Vollkornprodukten und Naturreis greifen.
  • Darüber hinaus sollten sie weniger Zucker und Milchprodukte konsumieren und stattdessen mehr Gemüse und Obst sowie fetten Seefisch zu sich nehmen.
  • Auch für Vegetarier gibt es eine Lösung: Sie können den Seefisch ganz einfach durch hochwertiges Hanföl, Borretsch oder Leinöl ersetzen.
  • Zudem sollte die Ernährung komplett auf frischen Zutaten bestehen, die nach Möglichkeit biologisch hergestellt wurden.
  • Zudem sollten die Betroffenen nach Möglichkeit auf Zigaretten und Alkohol verzichten.

 

Die Bedeutung der Vitamine für den Menschen

Der menschliche Körper braucht Vitamine, diese sind für das Überleben zwingend notwendig. Dabei unterscheidet man zwischen wasser- und fettlöslichen Vitaminen. Zur letztgenannten Gruppe gehören etwa die Vitamine A, D, E und K. Diese unterscheiden sich von den wasserlöslichen Vitaminen, wie den B-Vitaminen und Vitamin C dadurch, dass der menschliche Körper sie besser verarbeiten kann.

[su_note note_color=“#FFD56″]Die Vitamine haben für den menschlichen Körper diverse Funktionen. Vor allem werden sie gebraucht, damit der Stoffwechsel reibungslos funktioniert. Die Zufuhr von Vitaminen über die Nahrung ist insofern wichtig, als der menschliche Körper lediglich das Vitamin D, welches auch als Sonnenvitamin bezeichnet wird, nicht selbst produzieren kann. Aus diesem Grund ist eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung enorm wichtig.[/su_note]

Wann liegt ein Vitaminmangel vor?

Von einem Vitaminmangel spricht man, wenn die lebenswichtigen Vitamine [su_highlight background=“#ffd42a“]nicht in einem ausreichenden Maß im Körper vorhanden[/su_highlight] sind. Die Medizin unterscheidet dabei zwischen:

  • Hypovitaminose und
  • Avitaminose.

Ersteres bezeichnet einen leichten Vitaminmangel, die Avitaminose einen schweren Vitaminmangel. Ein Mangel an Vitaminen kann im menschlichen Körper die verschiedensten Symptome hervorrufen, wozu auch der diffuse Haarausfall gehört. Welche Vitamine in welchem Ausmaß im Körper vorhanden sind, lässt sich durch eine Blutuntersuchung ermitteln.

 

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Vitaminen und den Haaren?

Damit das Haar gesund bleibt, sind streng genommen sämtliche Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe wichtig. Allerdings gibt es insbesondere fünf Vitamine, die bei einem Mangel dazu führen können, dass das Haar vermehrt ausfällt. Dazu gehören folgende:

[su_tabs]

[su_tab title=“Ein Mangel an Biotin “ disabled=“no“ anchor=““ url=““ target=“blank“ class=““]

Ein Mangel an Biotin

Biotin – auch bekannt als Vitamin B7 – sorgt dafür, dass der menschliche Körper Keratin bildet, also den wichtigsten Bestandteil der Haare. Es fördert also die Bildung neuer Haarwurzeln.

Besteht ein Mangel an Biotin, ist der Körper nicht mehr in der Lage dazu, Keratin in einem ausreichenden Maß zu produzieren. Das kann zur Folge haben, dass sich die Substanz der Haare verschlechtert und es zu Haarausfall kommt.

Biotin ist vor allem in Walnüssen, Trockenhefe, Rinderleber und Soja besonders reichlich vorhanden.

[/su_tab]

[su_tab title=“Ein Mangel an B 12 “ disabled=“no“ anchor=““ url=““ target=“blank“ class=““]

Ein Mangel an B 12

Das Vitamin B 12 spielt eng mit Biotin zusammen, weshalb ein Mangel an Biotin oftmals auch einen Mangel an B 12 zur Folge hat. B 12 spielt eine wichtige Rolle bei der Zellteilung und dem Wachstum der Zellen, aber auch für die Bildung von roten Blutkörperchen.

Ein Mangel an B 12 lässt sich bei den meisten Menschen, besonders aber bei Vegetariern und Veganern feststellen. Der Grund: Dieses Vitamin kommt vor allem in tierischen Produkten vor, da Tiere, z.B. Schweine, es gefüttert bekommen.

Zu den typischen Symptomen für einen Mangel gehören Blässe, eine schlechtere Struktur der Haut sowie Haarausfall. Besonders reichhaltig ist das Vitamin B 12 in Nori-Algen und Kalbsleber enthalten.

[/su_tab]

[su_tab title=“Ein Mangel an Vitamin A“ disabled=“no“ anchor=““ url=““ target=“blank“ class=““]

Ein Mangel an Vitamin A

Das Vitamin A spielt eine wichtige Rolle für zahlreiche Vorgänge innerhalb des menschlichen Körpers. Dazu gehört etwa die Talgproduktion auf der Kopfhaut, was für eine indirekte Pflege der Haarfollikel sorgt. Ein Mangel an Vitamin A kann sich in Form von Sehstörungen, aber auch an einem verminderten Wachstum der Haare und an einer trockenen Haut äußern.

Der menschliche Körper ist jedoch in der Lage, das Provitamin A, welches in Obst und Gemüse wie Brokkoli, Aprikosen oder Karotten enthalten ist, in das Vitamin umzuwandeln.

[/su_tab]

[su_tab title=“Ein Mangel an Vitamin E “ disabled=“no“ anchor=““ url=““ target=“blank“ class=““]

Ein Mangel an Vitamin E

Bei Vitamin E handelt es sich um einen äußerst wichtigen Vitalstoff für die Gesundheit der Haare. Dieses Vitamin sorgt unter anderem dafür, dass der menschliche Körper sogenannte Antioxidantien produziert, welche dafür sorgen, dass die einzelnen Zellen vor freien Radikalen geschützt werden. Die Zellen der Haarfollikel werden also vor Einflüssen bewahrt, die ihnen schaden.

Darüber hinaus wird das Wachstum von neuen Blutgefäßen angeregt, wodurch die Kopfhaut stärker durchblutet wird. Dadurch wiederum werden die Haarwurzeln besser mit den notwendigen Nährstoffen versorgt.

Enthalten ist Vitamin E insbesondere in Blatttgemüse, Sonnenblumenkernen und Spargel.

[/su_tab]

[su_tab title=“Ein Mangel an Vitamin D “ disabled=“no“ anchor=““ url=““ target=“blank“ class=““]

Ein Mangel an Vitamin D

Das Vitamin D wird auch als Sonnenvitamin bezeichnet, weil der Körper es beim Einfall von Sonnenlicht selbst produzieren kann.

Besteht ein Mangel an Vitamin D, wird unter Umständen der Haarwuchszyklus unterbrochen. Die Folge: Vermehrter Haarausfall.

[/su_tab]

[/su_tabs]

Das sind die wichtigsten Vitamine, um Haarausfall vorzubeugen

[su_list icon=“icon: hand-o-right“ icon_color=“#000000″]

  • Bei Eisenmangel handelt es sich um ein weltweit verbreitetes Phänomen, das insbesondere bei Frauen auftritt. Wie beispielsweise Untersuchungen gezeigt haben, die in Frankreich durchgeführt wurden, besteht bei 60 Prozent jener Frauen, welche an diffusem Haarausfall leiden, ein merklicher Eisenmangel. Enthalten ist Eisen vor allem in Weizenkleie, Hülsenfrüchten sowie Spinat. Vitamin C sorgt dafür, dass der Körper Eisen besser aufnehmen und verwerten kann.
  • Die B-Vitamine: Für gesunde Haare und einen besseren Wuchs von Haaren und Nägeln soll Biotin sorgen. Durch Pantothensäure hingegen wird die Zellteilung in den Haarfollikeln angeregt. Gute Lieferanten dafür sind neben Apfelsinen auch Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte.
  • Bei Zink handelt es sich um ein lebenswichtiges Spurenelement, welches massiv an der Bildung von Keratin beteiligt ist und für die Haare deshalb enorm wichtig ist. Enthalten ist Zink vor allem in Haferflocken, Linsen, Sojabohnen oder Vollkorngetreide.
  • L-Cysin: Hierbei handelt es sich um eine schwefelhaltige Aminosäure, welche massiv daran beteiligt ist, dass sich neue Haare bilden können. Dieser wichtige Baustein darf also keinesfalls fehlen, wenn ein genetisch bedingter oder ein diffuser Haarausfall mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln behandelt wird.
  • Besonders wichtig für das Wachstum der Haare sind außerdem eiweißhaltige Aminosäuren, die beispielsweise in L-Cysteine enthalten sind. Durch die Aminosäuren werden freie Radikale, welche etwa durch äußere Einflüsse entstehen, besser abgewehrt.[/su_list]

Den Haarausfall wegen Vitaminmangel stoppen – aber wie?

Liegt der Grund für den vermehrten Haarausfall an einem Vitaminmangel, lässt dieser sich dadurch stoppen, dass sich die Betroffenen [su_highlight background=“#ffd42a“]vitalstoffreich ernähren.[/su_highlight] Die Betroffenen sollten also anfangen, in weitaus stärkerem Maß als bisher Gemüse und Obst zu sich zu nehmen. Beides können sie auch als Säfte konsumieren.

Wichtig ist außerdem, dass die Ernährung möglichst abwechslungsreich gestaltet wird. Denn es gibt kein Lebensmittel, welches alle lebenswichtigen Vitamine und Mineralstoffe in einem enthält.

[su_note note_color=“#fff466″]Wer seine Haarstruktur stärken möchte, sollte außerdem darauf achten, dass er verschiedene Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt, welche genau jene Spurenelemente und Vitamine beinhalten, die für ein gesundes Wachstum der Haare vonnöten sind.[/su_note]